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Angehende Mechaniker erkunden Biogasanlage

Nordrhein-Westfalen.

10. und 14. Juli 2017

Am Montag, den 10. Juli, und am Freitag, den 14. Juli, öffnete der Betreiber Bernhard Schültken die Pforten seiner Biogasanlage im ostwestfälischen Delbrück für Schüler. Innerhalb der Projektwoche zum Thema „Energie“ kamen zwei Schülergruppen mit insgesamt rund 65 Schülern aus dem Raum Bielefeld zu Schültken auf die Anlage. Die angehenden Feinwerk- und Industriemechaniker interessierten sich vor allem für die Technik des Blockheizkraftwerks.
Schültken führte rund eine Stunde über seine Anlage und erklärte die verschiedenen Abläufe des Biogasprozesses. Die Anlage ist 2005 erstmalig in Betrieb gegangen. „Damals starteten wir fast ausschließlich mit Mais als Substrat. Heute geben wir gar keinen Mais mehr in die Anlage“, erklärte der Betreiber. Die Anlage wird fast ausschließlich mit Mist und Gülle gefüttert. Die „Reststoffe“ kommen aus dem näheren Umkreis. Für eine Anlage mit rund 1,5 MW installierter Leistung und rund 450 kW Bemessungsleistung ist die Umstellung kein leichtes Unterfangen. Schültken ist sie jedoch geglückt. Damit einher gingen auch ökonomische Vorteile für ihn. Und die „Tank/Teller“- sowie die „Vermaisungs“-Diskussion stellen sich für den Landwirt nun auch nicht mehr.

Im Nachgang an die Führung zeigte der Regionalreferent West Ulrich Drochner noch weiter auf, wie „Biogas“ im Gesamtkontext der Energiewende einzuordnen ist. Dabei hob er besonders die Speicherfähigkeit von Biogas hervor.