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Macht mit! Unterstützt die Aktionswoche Artenvielfalt.

Zeigt, wie bunt und artenreich eure Felder schon sind – und erklärt was ihr euch wünscht, um in Zukunft noch viel mehr bunte Biomasse anzubauen. Auf Facebook, TWitter, Instagram, auf eurer Homepage oder im persönlichen Pressegespräch direkt am Feld.



Blühendes Leben

Artenvielfalt und Biogas sind kein Widerspruch. Im Gegenteil: die Biogasnutzung bietet die Chance, dass unsere Felder langfristig bunter und artenreicher werden und gleichzeitig einen wertvollen Lebensraum für unsere Wildtiere und Insekten bieten.

In Biogasanlagen können so gut wie alle Pflanzen vergoren werden. Das bedeutet einerseits, dass von den klassischen Ackerkulturen auch Beikräuter mit geerntet werden können, was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert. Andererseits können auch jene Pflanzen genutzt werden, die in der Lebens- oder Futtermittelproduktion keine Verwendung finden. Diese haben - wie beispielsweise Wildpflanzenmischungen - eine positive Wirkung auf Insekten, Wildtiere und die Bodengesundheit.

Biogas verbindet Ökonomie und Ökologie: Blühflächen, die Insekten und anderen Tieren im Sommer Nahrung und Lebensraum bieten, können im Herbst noch geerntet und in Energie umgewandelt werden.

Um dieses Potenzial noch viel stärker zu nutzen ist die Politik gefordert, einen entsprechenden rechtlichen und finanziellen Rahmen zu setzen. Denn aus ökonomischer Sicht ist der Anbau von Mais für den Landwirt erheblich lukrativer als der Anbau von Wildpflanzen. Wenn wir bunte und artenreiche Flächen wollen, dürfen wir die Landwirte damit nicht alleine lassen. Sie müssen von Ihrer Arbeit leben können.

youtube


Film Biodiversität
Bunte Blumenwiesen als Energiepflanzen – der Hackl Schorsch fragt nach und kommt zu dem Ergebnis: Biogas bietet die Chance, unsere Felder bunter und artenreicher zu gestalten.

https://www.youtube.com/watch?v=J2U_J0xMCjA



Film Rhön-Grabfeld

Im Wildpflanzenprojekt Rhön-Grabfeld betreiben Landwirte zusammen mit Umweltschutzverbänden seit mehreren Jahren praktischen Insektenschutz. Die Blühflächen können im Herbst als Substrat für Biogasanlagen geerntet werden. Der Hauptertrag ist in diesem Fall allerdings der Artenschutz. Die Wildpflanzenmischung in der Rhön besteht aus 30 verschiedenen Arten, die sich sowohl für Insekten und Kleintiere als auch für die Energiegewinnung in Biogasanlagen eignet.

https://www.youtube.com/watch?v=6xeYqdlzefo&t=



Film Energiepflanzenfeld

Das Leben in einem ökologisch gesunden Energiepflanzenfeld ist vielfältig und bunt. Tauchen Sie ein in den Lebensraum der kleinen und großen Arten.


https://www.youtube.com/watch?v=fo5Z-ymDeQA&t=