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Bioraffinerie - Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Chemie

25. C.A.R.M.E.N.-Forum "Bioraffinerie - Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Chemie"

Straubing.
Um die Rohstoff- und Energiewende weiter voranzutreiben, müssen Nachwachsende Rohstoffe stofflich und energetisch noch besser genutzt werden. Durch die begrenzte Verfügbarkeit von Anbauflächen ist Biomasse vom Acker als erneuerbare Rohstoff- und Energiequelle limitiert. Dieser Aspekt erfordert eine hocheffiziente Nutzung der Nachwachsenden Rohstoffe. Bioraffinerien schaffen mit Biomasse als Rohstoffquelle ein Spektrum unterschiedlicher Produkte und Zwischenprodukte. Die dabei entstehenden Reststoffe sind für die Verwertung in Biogasanlagen geeignet. Somit ist eine ganzheitliche Nutzung der Biomasse möglich.

Bioraffinerien können mit der Bereitstellung von chemischen Grundstoffen auf Basis Nachwachsender Rohstoffe eine neue Wertschöpfung für Landwirtschaft, Chemie und Industrie schaffen. Das 25. C.A.R.M.E.N.-Forum wird auf die volkswirtschaftlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Bioraffinerien und damit auf die Nutzung von Biomasse eingehen. Mit der Präsentation unterschiedlicher Konzepte werden Chancen und Herausforderungen von Bioraffinerien als Schnittstelle zwischen Landwirtschaft und Chemie erörtert.