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Strom, Wärme, Biomethan

Biogasanlage in Malstedt
Malstedt.

Gemeinschaftsanlage von 17 Landwirten - hoher Gesamtwirkungsgrad durch passgenaue Wärmekonzepte und zusätzliche Gasaufbereitung

Mit viel Offenheit und Transparenz haben Klaus Schröder und Stefan Fitschen-Hobbeling in Malstedt (Landkreis Rotenburg) ein 2,65 Megawatt-Projekt realisiert, das sie zusammen mit 15 anderen Landwirten betreiben. Von Anfang an wurde die Öffentlichkeit über das geplante Projekt informiert und in die Planungen mit einbezogen.

Die Biogasanlage Malstedt ist auf einen möglichst maximalen Gesamtwirkungsgrad ausgelegt und nutzt das produzierte Biogas auf unterschiedliche Art und Weise. Etwa ein Drittel wird für die Stromproduktion in insgesamt fünf 250-kW-Blockheizkraftwerken (BHKW) verwendet. Die Abwärme der drei dezentral aufgestellten BHKW versorgt einen landwirtschaftlichen Betrieb sowie 91 Prozent der örtlichen Haushalte.

Darüber hinaus arbeitet in Malstedt eine Gasaufbereitungsanlage, die 700 Nm
3/h Rohbiogas auf Erdgasqualität veredelt. Betrieben wird die Gasaufbereitungsanlage vom ersten deutschen Biogaspool. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss der Stadtwerke Bad Salzuflen, Herne, Rotenburg/Wümme, Verden und Witten. Die regionalen Energieversorger haben eine eigenständige Gesellschaft gegründet, die gemeinschaftlich in die Aufbereitung und Einspeisung von Biomethan ins deutsche Erdgasnetz investiert. Für die Unternehmen ist dies ein Baustein für den Einstieg in die Produktion von Erneuerbaren Energien.
2 x 250 kW elektr. am Standort, 3 Satelliten-BHKW à 250 kW elektr.
Agrogas & Wärme GmbH & Co. KG