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AHK-Geschäftsreise

AHK-Geschäftsreise "Energieeffizienz unter Einbindung erneuerbarer Energien in der Industrie in Portugal"

Im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie organisiert eclareon gemeinsam mit der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer vom 03. - 07.07.2017 eine AHK-Geschäftsreise zum Thema: „Energieeffizienz unter Einbindung erneuerbarer Energien in der Industrie“.

Die Exportinitiative Energie unterstützt Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energietechnologien, sowie der Energieeffizienz mit dieser AHK-Geschäftsreise bei der Erkundung und Erschließung des Marktes. Für Dienstag, den 04.07.2017 ist eine Präsentationsveranstaltung in Lissabon geplant, die anderen Tage sind für individuelle Gesprächstermine im Land vorgesehen. Die Reise bietet die Chance, sich vor Ort über aktuelle Markttendenzen zu informieren und erste Kontakte zu möglichen Kunden, Partnern und zu Entscheidern aus Politik und Wirtschaft herzustellen.

In den folgenden Bereichen bestehen sehr gute Absatzchancen für deutsche Unternehmen vor Ort:

Folgende Technologiebereiche: 1. Prozessintegration; 2. Wärmerückgewinnung; 3. Wärmedämmung: 4. Überwachung und Kontrolle (u.a. Energiemanagementsysteme, IKT)
Technologien zur Optimierung von Elektromotoren, Pumpen, Antriebssystemen oder Fördertechnik, optimierte Verbrennung
PV-Anlagen, Solarthermieanlagen, Biomasseanlagen, sowie Warmerückgewinnungsanlagen für die Nutzung von Prozesswärme im Produktionsprozess, KWK
industrielle Kühlung
Prozessoptimierung durch Messung, Integration von Prozessen und Wartung

In Portugal existiert eine Einspeisevergütung zur Förderung der erneuerbaren Energien. Der Referenzwert für Einspeisevergütungen des Produktionsüberschusses liegt derzeit bei €95/MWh. Je nach Energiequelle ändert sich der Prozentsatz und somit die Vergütung: Solarenergie: 100% (€95/MWh); Biomasse oder Erdgas: 90% (€85,5/MWh), Windenergie: 70% (€66,5/MWh), Wasserenergie: 60% (€57/MWh). Daneben gibt es als Alternative auch die Möglichkeit des 100%igen Eigenverbrauchs, die Einspeisepflicht ist abgeschafft worden. Dies ist auch für den Industriesektor interessant. Zahlreiche Förderinstrumente wurden ebenso etabliert, um den Energieverbrauch auch im Industriesektor bis 2020 erheblich zu senken, wie beispielsweise das SGCIE - Managementsystem für den energieintensiven Konsum, in dessen Rahmen müssen die Unternehmen regelmäßig Energieaudits von akkreditierten Energieberatern durchführen, einen Einsparungsplan erstellen und dessen Umsetzung kontrollieren lassen. Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen ergeben sich hierbei nicht nur durch die finanzielle Unterstützung von Investitionen, sondern durch die gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme und Realisierung der Einsparungspotenziale, die von jedem Unternehmen selbständig realisiert werden müssen. Der PPEC - Plan für die Förderung der effizienten Nutzung von Energie ist ein Fördertopf zur Finanzierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz im Energieverbrauch. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Förderinstrumente, die den hohen Bedarf an Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Industrie unterstützen sollen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.eclareon.com/de/projects/energieeffizienz-unter-einbindung-erneuerbarer-energien-der-industrie-portugal.